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Straßenbau

Schöneiche bei Berlin verfügt über ein Straßennetz von ca. 90 km. Der überwiegende Teil dieser Straßen steht in der Baulast der Gemeinde. Für die Ortsdurchfahrten der Landesstraßen L 302 (Kalkberger Straße, Schöneicher Straße, Dorfstraße, Friedrichshagener Straße) und L 338 (Neuenhagener Chaussee, An der Reihe, Dorfstraße, Rahnsdorfer Straße) ist das Land Brandenburg Trägerin der Straßenbaulast.

 


Baumaßnahme September bis Dezember 2026: Fußgängerampel Kieferndamm/Steinstraße

Bauskizze Kieferndamm Bereich Ampelneubau

Zur Erhöhung der Schulwegsicherung erfolgte die verkehrsrechtliche Anordnung zur Errichtung einer stationären Fußgängerlichtzeichenanlage (FÜ-LSA), im Volksmund Ampel genannt.
Im Oktober 2024 wurde dann beschlossen die Maßnahme zu Planen. Anfang des Jahres 2025 wurde die Planungsleistung vergeben, die Fördermittel für die Schulwegsicherung beantragt und das erforderliche Verkehrssicherheitsaudit beauftragt.
Das Planungsbüro stadtraum begann mit der Planungsleistung und fertigte die Vorplanung, die Grundlage für die Beteiligung des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg und des Umweltamtes war. Nach Freigabe der Pläne durch beide Behörden erfolgte die endgültige Planung zur FÜ-LSA bestehend aus der Straßenbauplanung, der Verrohrungsplanung und der VTU. Diese Planung ging dann erneut zur Prüfung und wurde durch den Auditor und den Landesbetrieb Straßenwesen freigegeben.
Zwischenzeitlich wurden auch die Fördermittel bewilligt, sodass die Baukosten dieser Maßnahme anteilig vom Land übernommen werden.
Nach Freigabe des Haushalts 2026 und die Bezuschussung durch das Sondervermögen konnte nun die Ausschreibung zur Umsetzung der Baumaßnahme erfolgen und deren Umsetzung in 2026 avisiert werden.
Auch diese Vergabe wurde erfolgreich durchgeführt und der Zeitplan steht, sodass die Arbeiten im September beginnen und im Dezember 2026 enden sollen. Die mobile LSA gehört dann der Vergangenheit an und die stationäre FÜ-LSA übernimmt die Aufgabe der Schulwegsicherung im Kieferndamm.

Bauvorhaben September bis Novemer 2026: Herstellung von 10 Haltestellenanlagen für Plusbus 420

fünf kleine einzelne Skizzen für Standorte der auszubauenden Bushaltestellen

Für die in 2022 neu eingerichtete PlusBus-Linie 420 bestehen an einzelnen Haltepunkten zurzeit noch fünf provisorische Haltestellen. Diese sollen entsprechend dem Stand der Technik und der heutigen Standards (Kategorie C2) barrierefrei, mit Kassler Bord, Wartefläche, Wetterschutz und Abfallbehälter hergestellt werden.
Diese Maßnahme wird mit Fördermitteln des Landkreis Oder-Spree und zusätzlich aus dem Sondervermögen finanziert. Die Ausführungsplanung wurde Ende Juni vom Planungsbüro übergeben und die Vergabe zur Umsetzung der Maßnahme erfolgte Anfang August. Diese Maßnahme wird im September beginnen soll bis Ende November 2026 fertiggestellt werden.

 

 

 


Informationen zu Anliegerbeiträgen

Privat finanzierter Anliegerstraßenbau